
21. - 23 August 2026
MITWIRKENDE 2026

Dr. Verena Frey
Künstlerische Leitung ab 2025
Organisation & Management
Dr. Verena Frey MA und PhD in Cultural Anthropology der University of Michigan, Ann Arbor USA ist gebürtige Grundlseerin. Tätigkeit Dokumentarfilmbereich des Schweizer Fernsehens, u.a. Verfilmung ihrer Dissertation. Mehrjährige Funktion als Director Communications und PR der Leica Camera Gruppe in Deutschland und eingehende Auseinandersetzung mit der dokumentarischen Fotografie des 20. Jahrhunderts. Herausgeberin und Autorin des preisgekrönten Buches «75 Jahre Leica Photographie, 1914–1989». Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie und Mitglied des President’s Council des International Center of Photography in New York.
In ihrer lebenslangen Begeisterung für Musik und Kultur engagierte sich Verena Frey wiederholt bei der Organisation und Projektleitung diverser Kulturprojekte, vor allem Musik Events. 2006 war sie Mitbegründerin der Ausseer Barocktage und ist bis heute für deren Organisation und Management zuständig. Projektleitung der Oper „Der Wassermann vom Grundlsee“. Ihre Idee und das Konzept der Auftragsoper über eine alte Legende der Region zur Entdeckung der lokalen Salzvorkommen entstand im Rahmen der Ernennung des Salzkammerguts zur Europäischen Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024, mit Fokus u.a. auf das Thema „Salz und Wasser“. Mit einem Schweizer verheiratet, lebt Verena Frey in Grundlsee und Zürich.

21. August 2026
Alba Carmona
Flamenco Sängerin
Als Studentin der Roots-Musik bewegt sich Alba Carmona seit Jahren zwischen den Klängen verschiedener populärer Musik und moderner Musik. Sie ist auf unzähligen Bühnen weltweit aufgetreten und hat Alben mit Künstlern aufgenommen, von denen sie immer wieder Neues gelernt und mit denen sie sich ausgetauscht hat: Perico Sambeat, Carlos Saura, Chano Dominguez, Las Migas, Mauricio Sotelo oder Miguel Poveda.
Die betörende Sängerin Alba Carmona hat sich mehr und mehr auch dem Flamenco zugewandt. 2022 wurde sie in ihrer Heimat als „Flamenco-Entdeckung des Jahres" ausgezeichnet und bereichert das Ensemble Accademia del Piacere. Carmona begeistert mit ihrer leicht angerauten, ein Spektrum an Emotionen absorbierenden Stimme voller Leidenschaft und Verve.

22. August
2026
Renate Linortner
Querflöte
Mag. Renate Linortner wurde in Bad Aussee, geboren und war bereits in jungen Jahren Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters unter der Leitung von Claudio Abbado. Sie ist Mitglied des Wiener Kammerorchesters sowie der Salzburg–Orchestersolisten. Seit 1995 ist sie als Flötistin im Orchester der Volksoper Wien engagiert. Tourneen und Konzerte mit der Wiener Staatsoper, den Wiener Virtuosen und den Wiener Philharmonikern führten sie durch Europa, Asien und Amerika. Mit dem „Tokyo Ensemble“ trat sie als Solistin in Japan auf.
Eine wichtige Ergänzung neben der Orchestertätigkeit ist für sie die Kammermusik, dafür gründete sie im Jahr 2008 das Kammerensemble der Volksoper Wien. Zusätzlich ist sie Mitglied des «Wiener Bläser Quintetts» mit Musikern der Wiener Philharmoniker und des «Ensemble 20. Jhdt. Wien».
Renate Linortner gibt regelmäßig Meisterkurse bei Bläserseminaren im In- und Ausland und wirkt als Jurorin bei Wettbewerben und Probespielen. 2024 erhielt sie den Berufstitel „Professorin“ für Piccoloflöte an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien.
Ein besonderes Anliegen der Künstlerin ist die aus der Tradition heraus gewachsene Verbindung zwischen Volks- und klassischer Musik, deren spezielle Klangcharakteristik und Interpretation sich auch auf der von ihr sehr geschätzten Holzflöte besonders gut verwirklichen lässt. So gründete sie u.a. das Crossover Ensemble «Classicalpin», die «Tonreichmusi» und das Duo «Austria-Latin». In diesem Sinne widmet sich Renate Linortner auch mit großem Enthusiasmus der Komposition eigener Werke.

23. August
2026
Francesca Benetti
Theorbe, Leitung & Gesang
Francesca Benetti ist als Instrumentalistin (Theorbe/Gitarre) und Barocksängerin tätig. Sie begann ihre musikalische Ausbildung in Trient und schloss das Studium der klassischen Gitarre am Konservatorium Benedetto Marcello in Venedig mit Auszeichnung ab. Ihre Studien setzte sie an der Universität der Künste in Bern mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Musik fort und spezialisierte sich später in historischer Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel.
Ihre Tätigkeit mit historischen Zupfinstrumenten umfasst Kooperationen mit renommierten Dirigenten und Barockorchestern wie zum Beispiel die Cappella Mediterranea, La Cetra Baroque Orchestra, Neuer Basler Kammerchor, Staatstheater Kassel Orchestra und andere. Sie ist künstlerische Leiterin des Ensembles Concerto di Margherita, das als Vorreiter die historische Praxis des begleiteten Gesangs in der heutigen Zeit neu belebt. Mit diesem Ensemble tritt sie bei den bedeutendsten Festivals für Alte Musik in Europa auf, darunter das Festival d’Ambronay, Monteverdi Festival, Alte Musik Festival Zürich, York Early Music Festival, Internationale Händel-Festspiele Göttingen und viele andere. Benettis Soloprojekt „Verde Barocco“, das die poetischen Metaphern der Natur im Repertoire des frühen 17. Jahrhunderts zum Klingen bringt, präsentiert sie als Sängerin und Theorbistin.
Sie lebt in Apulien und im Trentino-Südtirol.

23. August
2026
Tanja Vogrin
Barockharfe & Gesang
Die slowenische Mezzosopranistin und Harfenistin Tanja Vogrin studierte Gesang und klassische Harfe in Slowenien und Österreich. 2009 schloss sie mit Auszeichnung ihr Masterstudium in Konzertgesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz ab. Aus Liebe zur Alten Musik beschäftigt sie sich mit historischen Harfen und vorklassischen Gesangstechniken und begleitet sich selbst an der Harfe. Ihr Interesse führte sie nach Basel, wo sie an der Schola Cantorum Basiliensis Masterstudien in Barockharfe, mittelalterlichen Gesangsstudien und AVES (Advanced Vocal Ensemble Studies) absolvierte. Nicht nur aufgrund ihrer solistischen Tätigkeit, sondern auch dank ihrer Zusammenarbeit mit diversen Ensembles wie Concerto di Margherita (CH), Alerion (D), La Cetra Basel (CH), 4HeartS (A), Le Sirene (CH), musica cubicularis (SI), Cortesia (SI), Profeti della quinta (CH), Novantik Basel (CH), Phoenix Munich (D), Neue Hofkapelle Graz (A), RecreationBAROCK (A) u.a., hat sie stets einen vollen Auftrittskalender vorzuweisen. Tanja Vogrin ist regelmässiger Gast bei den wichtigsten internationalen Musikfestivals. Sie unterrichtet Barockgesang und Barockharfe im Fachbereich für Alte Musik am Johann-Joseph-Fux Konservatorium, Graz und ist auch Lektorin für Vokalensemble an der Kunstuniversität in Graz.

21. August 2026
Fahmi Alqhai
Leitung Accademia del Piacere
Viola da Gamba
Fahmi Alqhai gilt als einer der brillantesten und renommiertesten Interpreten alter Musik und Gambisten der Welt und gewann mit seinen Aufnahmen, Konzertkonzepten und Recherchen internationale Preise.
Der Musiker ist Gründer der Accademia del Piacere, mit der er zahlreiche preisgekrönte CDs für Glossa, Deutsche Harmonia Mundi und sein eigenes Label (Alqhai & Alqhai) eingespielt hat. Zusätzlich ist Fahmi Alquai ständiges Mitglied zahlreicher renommierter Gruppen wie Hesperion XXI (Jordi Savall) und Il Suonar Parlante (Vittorio Ghielmi). Außerdem ist er Gründungsmitglied von More Hispano (Dirigent: Vicente Parilla). Mit diesen Ensembles sowie mit der Accademia del Piacere und als Solist gibt Fahmi Alqhai regelmäßig Konzerte in den grossen Konzertsälen Europas, Japans, der Vereinigten Staaten und Südamerikas.
Als Solist trat Fahmi Alqhai mit bedeutenden Orchestern wie dem Nationalorchester Spaniens, dem Philharmonischen Orchester Galiciens, dem Ensemble Vocal de Lausanne (Michael Corboz), dem Orquesta Barroca de Sevilla und Al Ayre Español auf. Fahmi Alqhai hat zahlreiche Aufnahmen für Plattenlabels wie Deutsche Harmonia Mundi, Alia Vox, Glossa, Winter&Winter, Tactus, Arsis und Enchiriadis sowie für Fernsehen und eingespielt.
Seit 2009 ist er zudem künstlerischer Leiter des Early Music Festival of Seville (FeMAS), Spaniens ältestem und bedeutendstem Festival für Alte Musik.

ACCADEMIA DEL PIACERE
Die Einzigartigkeit ihrer innovativen Projekte, das technische Können ihrer Musiker:innen und die starke Persönlichkeit ihres künstlerischen Leiters Fahmi Alquai haben die Accademia del Piacere zu einer Vorreitergruppe der spanischen Alten Musik und zu einem der führenden Ensembles dieser Art in Europa gemacht. Die Accademia wird besonders für ihre faszinierende und direkte Kommunikation mit dem Publikum geschätzt, sowie für ihre Auffassung von historischer Musik als lebendig und voller Emotionen - eine Idee, die die Musiker:innen der Gruppe ihren Zuhörer:innen von Herzen vermitteln.
2011 bewegte die Accademia del Piacere die Welt der historischen Musik mit Díalogos - Las Idas y las Vueltas, einem Ausflug in die Welt des Flamenco und dessen Beziehung zur Barockmusik.
Die europäische Anerkennung hat die Präsenz der Accademia del Piacere auf den renommiertesten klassischen Musikbühnen in Europa und weltweit gestärkt. Zu den jüngsten Auftrittsorten zählen das Berliner Konzerthaus, die Kölner Philharmonie, das Auditorio Nacional de Madrid, das Internationale Cervantino-Festival in Mexiko, die Gulbenkian-Stiftung in Lissabon, das Wiener Konzerthaus und das Festival für Alte Musik in Brügge sowie zahlreiche Festivals in den Niederlanden, Japan, den USA, Deutschland, Belgien, der Schweiz, Kolumbien, Spanien .
Die Konzerte der Accademia del Piacere werden regelmäßig Radio und Fernsehen live übertragen.
21. August
2026

22. August
2026
Aniela Frey
Querflöte
Die Schweiz-Österreichische Flötistin Aniela Frey ist Soloflötistin am Königlichen
Opernhaus «Teatro Real» in Madrid, sowie des Orquesta Sinfónica de Madrid. 2009 wurde sie zur Assistenzprofessorin von Jacques Zoon an der renommierten Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid ernannt und hatte später eine Professur an der Musikhochschule «Centro Superior de Enseñanza Musical Katarina Gurska» in Madrid inne. Als Musikerin gewann die Flötistin zahlreiche Wettbewerbe und internationale Preise.
Aniela Frey tritt häufig als Solistin und Kammermusikerin auf und leitet regelmäßig Meisterkurse für Flöte im In- und Ausland. Sie wird wiederholt als Gast-Soloflötistin zu verschiedenen internationalen Orchestern eingeladen, darunter dem Kammerorchester München, dem Orchester des Opernhauses Zürich, dem Orquestra de la Comunitat Valenciana, dem Luzerner Sinfonieorchester, etc.
Aniela Frey war regelmäßig Gast auf internationalen Festivals, darunter den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival, dem Edinburgh Festival und dem Bozener Sommerfestival und musizierte unter renommierten Dirigenten, wie Claudio Abbado, Semyon Bychkov, Valery Gergiev, Christoph von Dohnányi, Franz Welser-Möst, Thomas Hengelbrock, Adam Fischer, Ivor Bolton, Pablo Heras-Casado, etc
Während eines Sabbatical Jahres absolvierte Aniela Frey ein Postgraduate Musik- und Eventmanagement Studium mit humanitärem Schwerpunkt in London. Nach der Initiierung verschiedenster Projekte verbindet Aniela Frey eine enge Zusammenarbeit mit Afrika und Zentralamerika – dies lässt sie wiederholt zu ihren musikalischen Projekten nach Tansania und El Salvador reisen.
Ihren vielfältigen Interessen folgend, war Aniela Frey im Jahr 2023 Mitbegründerin der Musikagentur Madrid Soloists Artist Management, mit dem sie dynamische Musiker und das Agentur-eigene Kammerorchester Madrid Soloists Chamber Orchestra fördert.

CONCERTO DI MARGHERITA
Das Ensemble Concerto di Margherita erweckt die historische Aufführungspraxis des selbstbegleiteten Singens zu neuem Leben. Fünf harmonierende Stimmen und fünf Instrumente verschmelzen zu einer einzigartigen musikalischen Geste und gehen gemeinsam in einer dynamischen und aufregenden Klangwelt auf.
Die Musiker:innen stammen aus Italien, Slovenien/Österreich, Frankreich, Argentinien und der Schweiz , lernten sich während ihres Studiums an der Schola Cantorum Basiliensis in der Schweiz kennen und gründeten dort 2014 das Ensemble. Concerto di Margherita spielte auf seiner ersten Tour in Italien 2015 an verschiedenen historisch bedeutsamen Stätten in Ferrara, Bologna (Sammlung Tagliavini) und Florenz (Harvard University Center for Italian Renaissance Studies, Villa I Tatti) und durfte Im Juni 2016 im Rahmen der Festtage Alte Musik in Basel auftreten. Im September des gleichen Jahres wurde Concerto di Margherita als Finalist in das europäische Förderprogramm “Eeemerging" aufgenommen. Es folgten Einladungen an renommierte Festivals in ganz Europa, darunter Musica Antica da Camera (NL), Festival d’Ambronay (FR) (mit dem begehrten Publikumspreis ausgezeichnet), Monte-Verdi Festival (IT), Trigonale Austria (A), Sastamala Gregoriana (FI), Internationale Händel-Festspiele Göttingen (DE), York Early Music Festival (GB), Forum Alte Musik Zürich (CH) und viele andere.
Das Hauptrepertoire des Ensembles ist die italienische Vokal- und Instrumentalmusik des späten 16. Jahrhunderts, wobei der Schwerpunkt auf den Werken liegt, die für die selbstbegleitenden Musiker des Hofes von Ferrara geschrieben wurden. Das Programm an den Ausseer Barocktagen wird Bezug nehmen zu Ihrer CD Aufnahme Il gioco della cieca. Madrigali Canzoni & Villanelle per cantare et sonare für das Label Arcana, welches u.a. hinreissende Instrumental- und Vokalwerke von Giaches de Wert, Kapsberger, Gastoldi, Monteverdi, Frescobaldi, Sigismondo D’India, etc. enthält. Die CD wurde von dem französischen Magazin Diapason, Classica sowie dem italienischen Amadeus mit 5 Sternen ausgezeichnet und von Radio France Classic, Swiss SRF, BBC, Radio 3 (EN), Rai Radio 3 (IT) gesendet.
23. August
2026

23. August
2026
Emma-Lisa Roux
Renaissance Laute & Gesang
Emma-Lisa Roux entdeckte die Renaissance-Laute im Alter von sechs Jahren bei ihrer ersten Lehrerin Claire Antonini, die sie auch an den Gesang heranführte. Ihre wachsende Leidenschaft für die Musik der Renaissance führte sie an die Schola Cantorum Basiliensis, wo sie 2022 ihr Lautenstudium bei Hopkinson Smith und Peter Croton abschloss. Sie konzentriert sich auf Repertoires des 15. bis 17. Jahrhunderts und tritt als Lautenistin oder singende Lautenistin mit Ensembles wie dem Ensemble Phoenix Munich, Phaedrus, Concerto di Margherita und dem Casulana Lute Consort auf. Darüber hinaus steht Emma-Lisa auch solistisch auf der Bühne und singt zu ihrer Laute; sie war unter anderem bei Festivals und Konzertreihen wie dem Oude Muziek Festival in Utrecht, dem MA Festival in Brügge, Equivoci Musicali in Mailand, Trigonale Festival Austria sowie dem Festival International de Musique in Dinard (Frankreich) zu hören. Sie trat auf an Theaterproduktionen und - aus der Alten Musikszene heraustretend - nahm sie an der CD Aufnahme "A Day with Suzanne, a Tribute to Leonard Cohen" mit Joel Frederiksen, Hille Perl und Domen Marinčič teil.

23. August
2026
Rui Stähelin
Gesang, Laute, Theorbe
& Barockgitarre
Der gebürtige Basler Rui Stähelin studierte unter Hopkinson Smith und Marc Lewin Laute an der Schola Cantorum Basiliensis. Angeregt durch Basels reiches musikalisches Umfeld entdeckte er in seinen Jugendjahren seine Leidenschaft für die Laute. Sein Können auf diesem Instrument perfektionierte er neben dem Studium unter anderem bei Paul O'Dette, Evangelina Mascardi sowie Paul Beier. Rui Stähelin ist nicht nur mit Concerto di Margherita singend und selbstbegleitend zu erleben, sondern auch mit Ensembles wie z.B. Novantik, Les Bergers und Troxalida. Sein besonderes Interesse gilt der historischen Improvisation auf Laute und Theorbe solo, sich selbstbegleitend mit Gesang, der er sowohl als Solist als auch als Kammermusiker nachgeht. Unter dem Namen Die Hasardeure vereint Rui Stähelin mit dem Geiger Félix Verry die Kräfte, um Improvisation in der Alten Musik wieder zu beleben

23. August
2026
Jonatan Alvarado
Vihuela (Barockgitarre) & Gesang
Der aus Mercedes (Buenos Aires) stammende Sänger und Lautenist Jonatan Alvarado studierte Gitarre, Komposition und Dirigieren in Argentinien und schloss anschließend sein Gesangs- und Lautenstudium am Conservatorium van Amsterdam ab. Eine vertiefte Ausbildung in mittelalterlichen und frühbarocken Repertoires erhielt er bei Dr. Rebecca Stewart. Er ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter von Ensemble Seconda Pratica und Mitglied von Da Tempera Velha sowie des Sollazzo Ensemble. Als Solist gastiert er regelmäßig auf bedeutenden europäischen Bühnen und arbeitet mit Ensembles wie La Chimera, Constantinople und Armonía Concertada zusammen. Sein Debütalbum Pajarillos Fugitivos (2018) wurde für die International Classical Music Awards nominiert. Alvarado verbindet historische Forschung mit künstlerischer Kreativität und widmet sich Projekten, die von lateinamerikanischer Renaissance-Musik bis zu wiederentdeckten Liedsammlungen des spanischen Exils reichen. Sein jüngstes Album Voces de Bronce erforscht die argentinische populäre Musik des frühen 20. Jahrhunderts; weitere Einspielungen sind in Vorbereitung.